wfc-Aufsichtsrat schaut auf digitale Kompetenzen und die Mobilfunknutzung

Um Raum für die Entwicklung digitaler Kompetenzen sowie die Verbesserung der Mobil-funkinfrastruktur ging es bei der Herbstsitzung des Aufsichtsrats der wfc. Foto: wfc

Der Digitalcampus in Nordkirchen ist ein Erfolgskonzept für den ländlichen Raum: Seit dem Start vor rund eineinhalb Jahren ist der Campus mittlerweile nicht nur voll ausgelastet, sondern auch schon erweitert worden. Wie sich vergleichbare Angebote auch in anderen Teilen des Kreises Coesfeld schaffen lassen, war Thema der Herbstsitzung des Aufsichtsrats der wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld. Nachdem Nordkirchens Bürgermeister Dietmar Bergmann und Manuel Lachmann, der Wirtschaftsförderer der Gemeinde, die Aufsichtsratsmitglieder über den Campus geführt und das Konzept erläutert hatten, stand die Übertragbarkeit auf andere Gemeinden im Fokus. „Das Angebot in Nordkirchen zeigt, wie digitale Kompetenz auch außerhalb der Ballungsräume wachsen kann. Solche Möglichkeiten wollen wir im Kreis Coesfeld unterstützen“, erklärte Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr als Aufsichtsratsvorsitzender.

Umfrage zur Mobilfunknutzung

Ein weiteres Thema der Sitzung war der weit vorangeschrittene Ausbau der digitalen Infrastruktur mit besonderem Blick auf die nächsten Schritte beim Thema Mobilfunk. Hier sucht die wfc gemeinsam mit den Mobilfunkbetreibern nach neuen Standorten für Mobilfunkanlagen. Zusammen mit den anderen Münsterland-Kreisen, der Stadt Münster sowie der Fachhochschule Südwestfalen hat der Kreis Coesfeld zudem in der vergangenen Woche eine Befragung der Unternehmen zur Mobilfunknutzung und bestehenden Funklöchern begonnen. Auf Basis dieser Daten sowie der vom Land NRW geförderten Studie der FH Südwestfalen zur Ist-Situation der Mobilfunkversorgung im Münsterland soll ein Leitfaden für Unternehmen zur bestmöglichen Nutzung des Mobilfunkangebots entstehen.

wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld

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