Innovationspreis Münsterland 2017 geht mit neuen Kategorien an den Start

Suchen Innovationen in der Region: v.l. Rolf Berlemann (innogy SE), Klaus Ehling (Münsterland e.V.), Markus Schabel (Sparkassen im Münsterland), Peter Börsch (Westfälische Provinzial Versicherung AG). Foto: Münsterland e.V.

 

Innovationspreis Münsterland 2017 geht mit neuen Kategorien an den Start

Bewerbungen ab sofort möglich

 

Unter dem Titel „Morgen. Schon heute.“ können sich Unternehmen ab sofort wieder für den Innovationspreis Münsterland bewerben. Der Münsterland e.V. vergibt gemeinsam mit seinen Sponsoren, den Sparkassen im Münsterland, der Westfälischen Provinzial Versicherung AG und innogy SE, in diesem Jahr Preise in fünf Kategorien – erstmalig in den Bereichen „Digitale Geschäftsmodelle“ sowie „Klein und pfiffig“.

„Innovationen sind eine wichtige Bedingung von wirtschaftlichem Erfolg. Wir wollen mit dem Innovationspreis auch kleine Betriebe fördern, die hier im Münsterland pfiffige Ideen auf den Weg bringen und damit die Region stärken“, sagt Klaus Ehling, Vorstand des Münsterland e.V.

 

Bewerbung bis zum 24. Juni möglich

Mit dem Innovationspreis Münsterland erhalten Unternehmen je Kategorie 4000 Euro Preisgeld. Gesucht werden innovative Ideen in den Kategorien „Wirtschaft“, „Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft“, „Start-Up Unternehmen“ und zusätzlich in den neuen Bereichen „Digitale Geschäftsmodelle“ sowie „Klein und pfiffig“.

Bewerbungen sind für Betriebe aus dem gesamten Münsterland bis zum 24. Juni 2017 möglich. Die Preisverleihung findet im Winter bei der Bernd Münstermann GmbH & Co. KG in Westbevern statt.

„Das Münsterland steckt voller kreativer Köpfe und guter Ideen. Der Wettbewerb macht die Innovationskraft der Region sichtbar und schafft eine viel beachtete Präsentations-Plattform für unsere leistungsfähigen Unternehmen“, sagt Markus Schabel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Münsterland Ost für die Sparkassen im Münsterland, zum Auftakt der Bewerbungsphase.

 

 

Für viele Unternehmen ist die Zusammenarbeit mit Hochschulen ein wichtiger Faktor für effektivere Produktionsbedingungen, die Entwicklung neuer Produkte oder Umsetzung theoretischer Entwürfe: „Erst beim gemeinsamen Austausch entstehen Synergieeffekte“, sagt Peter Börsch, Marketing-Leiter der Provinzial. „Da lernt der Zahlenmensch vom Handwerker und der Macher vom Theoretiker. Für die Entstehung von großen Ideen ist es wichtig, dass sich Einzelkämpfer zusammenschließen und gemeinsam an neuen Produkten oder Konzepten arbeiten.“

Rolf Berlemann, Prokurist von innogy, setzt auf die Digitalisierung: „Vor allem im Bereich der digitalen Geschäftsmodelle müssen Betriebe fit sein und nach vorne denken. Die Dezentralisierung der Energiesysteme ist ohne Digitalisierung kaum denkbar. Für alle Branchen gilt es, sich auf neue digitale Märkte und Dienstleistungen einzustellen. Da muss das Münsterland Vorreiter sein.“

 

Sechsköpfige Jury mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft

Die Preisträger stehen stellvertretend für alle Unternehmen, mit denen sich das Münsterland über die Grenzen der Region hinaus als Standort intelligenter Technologien und moderner Produkte profiliert. Eine sechsköpfige Jury mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft entscheidet darüber, wer den Innovationspreis Münsterland, der alle zwei Jahre vergeben wird, in diesem Jahr erhält.

Bewerbung und weitere Informationen: Claudia Scherl, Münsterland e.V., Telefon 02571 – 94 93 03, innovation@muensterland.com
www.innovationspreis-muensterland.de

 

Die Jury:

Dr. sc. nat. Dr. h. c. mult. Johannes Georg Bednorz
IBM Research Zürich
Nobelpreisträger für Physik 1987

Dr. Benedikt Hüffer
Präsident der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen

Prof. Dr. Bernd Kriegesmann
Präsident der Westfälischen Hochschule

Prof. Dr. Ute von Lojewski
Präsidentin der Fachhochschule Münster

Prof. Dr. Monika Stoll
Prorektorin der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Hans Hund
Präsident der Handwerkskammer Münster

wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld

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