4. Netzwerktreffen „Vereinbarkeit von Pflege und Arbeit im Münsterland“ stellt Best Practice-Beispiele vor

„Die Vertreter des Netzwerks „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege im Münsterland“ (v.l.) Ingmar Ebhardt und Anne Spitthoff (beide Wirtschafts- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt mbH), Veronika Droste (Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH), Dr. Kirsten Tacke-Klaus (wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld GmbH) und Bettina Dittmar (Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Kreis Warendorf mbH) mit der Referentin Dr. Regina Gerlach (FFP der Universität Münster). Foto: gfw

 

4. Netzwerktreffen „Vereinbarkeit von Pflege und Arbeit im Münsterland“ stellt Best Practice-Beispiele vor

„Oft helfen schon kleinen und individuelle Lösungen Ihren Mitarbeitern weiter“

 

Best Practice-Beispiele zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege in Unternehmen stellte Dr. Regina Ahrens, Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik der Universität Münster, bei der 4. Netzwerkveranstaltung „Vereinbarkeit Beruf und Pflege im Münsterland“ vor. „Unternehmen stehen zunehmend vor der Aufgabe, ihren Beschäftigten die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu ermöglichen“, so Ahrens weiter.

Aufgrund des steigenden Renteneintrittsalters und der steigenden Lebenserwartung sei daher abzusehen, dass die Herausforderung für Unternehmen und Beschäftigte noch größer werden wird. Schließlich kann und möchte in Zeiten des Fachkräftemangels kein Unternehmen auf qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verzichten.

 

Beschäftigten die Vereinbarkeit von Pflege und Arbeit erleichtern

Große Vorteile in der münsterlandweiten Zusammenarbeit bei diesem wichtigen Thema sieht Dr. Kirsten Tacke-Klaus, Projektleiterin bei der wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld GmbH: „Wir haben münsterlandweite Angebote, wie z.b. den betrieblichen Pflegekoffer, erarbeitet, die Arbeitgeber bei der Aufgabe unterstützen, für ihre Beschäftigten die Vereinbarkeit von Pflege und Arbeit zu erleichtern.“

Gesprächsbereitschaft zu zeigen und mit den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gemeinsam nach Lösungen zu suchen – das ist die große Herausforderung, vor der Unternehmen stehen. „Da es oft die kleinen und individuellen Lösungen sind, die betroffenen Beschäftigten helfen, nutzten rund 30 Unternehmen aus dem gesamten Münsterland das Treffen für den persönlichen Austausch“, erklärte Tacke-Klaus.

 

Münsterlandweiter Austausch

Das Netzwerk „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege im Münsterland“ ist initiiert von den Wirtschaftsförderungsgesellschaften der Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf. Einmal im Jahr laden sie münsterlandweit Unternehmen zu einem Austausch ein.

Unterstützung für Unternehmen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege bietet der Betriebliche Pflegekoffer (www.betrieblicher-pflegekoffer.de) oder abhängig von der Betriebsgröße ein betrieblicher oder überbetrieblicher Pflegelotse. Nähere Informationen dazu erhalten Interessierte bei der wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld GmbH. Dr. Kirsten Tacke-Klaus steht für Fragen unter T 02594 7824030 │kirsten.tacke-klaus@wfc-kreis-coesfeld.de gerne zur Verfügung.

 

Laden Sie hier den Vortrag von Frau Dr. Regina Ahrends herunter.

wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld

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